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Wiedergeburt - Die Beweise

Das Einwirken des Reinkarnationsgedankens auf das persönliche Leben

1. Ich habe keine Angst mehr vor dem Tode. dass ich weiss, dass ich mit aller Wahrscheinlichkeit schon früher gelebt habe, werde ich auch mit aller Wahrscheinlichkeit nach einem Zwischenleben auf einer feinstofflichen Ebene erneut auf Erden inkarnieren.

2. Wenn jemand stirbt, der mir nahesteht, so ist es natürlich, traurig zu sein. Aber meine Trauer wird sich um vieles verringern, dass ich weiss, a.) dass er nicht gestorben ist, sondern auf einer anderen Ebene weiterlebt, b.) dass er sicherlich oft - wenn auch unsichtbar - bei mir ist, c.) dass es sein von höherer Seite für richtig befundenes Schicksal war, zur Zeit seines Todes abgerufen zu werden, d.) dass ich diese Person nach meinem Tode im Zwischenleben (Jenseits) und/oder in einem nächsten Erdenleben wiedersehe und e.) dass es nie einen Abschied für immer gibt.

3. Ich bin allen Menschen gegenüber tolerant, solange sie nicht mich oder andere in meiner oder ihrer Freiheit behindern. Ich toleriere jegliche Art von Religionsausübung und Meinungsäusserung, solange sie anderen ein gleiches Recht zugestehen. Denn wir Menschen erweitern mit der Fortentwicklung von Leben zu Leben unser Bewusstsein.

Ich bin nie überheblich in meinem Denken Andersdenkenden gegenüber, hatte ich doch vielleicht in einem früheren Leben ebenso gedacht. Ich dränge darum niemandem meine Überzeugung auf, braucht doch jeder seine Zeit, um sein Bewusstsein dann zu erweitern, wenn die Zeit für ihn dafür gekommen ist. Ausserdem ist mir klar, dass ich in meinen zukünftigen Leben sicherlich noch oft meine Überzeugungen wechseln bzw. erweitern werde.

4. Ich werde niemals andere Menschen diskriminieren, ganz egal, um wen es sich dabei handelt. Denn ich weiss, a.) dass ich niemanden vom anderen Geschlecht diskriminieren werde, gehörte ich doch mit aller Wahrscheinlichkeit schon selbst dem anderen Geschlecht an, b.) dass ich niemanden von einer anderen Hautfarbe, Volkszugehörigkeit oder einer anderen Rasse diffamieren werde, hätte ich doch selbst schon zu jenen anderen gehören können oder könnte nochmals zu ihnen gehören. Auch ist mir bewusst, so ich jemanden diskriminiere aufgrund seiner anderen Zugehörigkeit, dass ich c.) dann selbst einmal zu diesem anderen Volk oder dieser Rasse gehören muss, damit ich mein Verständnis und meine Liebe für sie erweitere.

Ebenso werde ich d.) nie auf andere herabsehen, weil sie arm, behindert, unschön oder irgendwie anders sind, denn ein jeder hat sich genau das Umfeld, Aussehen und die Veranlagungen ausgesucht, aus und in denen er lernen möchte

5. Ich werde anderen gegenüber nie neidisch sein, seien sie nun reicher, mächtiger, angesehener, klüger, gesünder oder äusserlich schöner. Denn diese haben sich für dieses Leben ihr Aufgabenfeld in dieser Schule des Lebens geschaffen, um mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln genau das zu lernen, was sie lernen können, um dadurch spirituell zu wachsen. Eventuell standen mir in einem früheren Leben ebenfalls solche  Mittel mal zur Verfügung oder werden mir in einem zukünftigen Leben noch zur Verfügung stehen. Wir müssen alle einmal alle Möglichkeiten des Erlernens durchgemacht haben, um spirituell zu wachsen.

6. Habe ich ein Kind, dann werde ich ihm die Chance einräumen, seine individuellen Anlagen, so sie nicht zerstörerisch sind, zu fördern und ihm nicht meinen Willen aufdrängen oder seinen Willen brechen. Denn ich weiss, dass seine früheren Leben ihn sicherlich schon innerlich geformt haben und dass er in diesem Leben sein Lernprogramm erfüllen möchte, das ein ganz anderes seinmag als das meine. Deshalb respektiere ich seine Persönlichkeit. Ausserdem weiss ich, dass er in einem früheren Leben sicherlich schon einmal ein Erwachsener war, vielleicht sogar einer meiner verstorbenen Verwandten oder Feunde. Ich werde schon früh darauf achten, ob er irgend etwas über seine früheren Leben äussert. Ich werde ihm solche Äusserungen nicht mehr verbieten oder diese als Spinnereien abtun. Vielleicht war dieses Kind schon in früheren Leben mein Partner, meine Mutter, mein Vater, mein Freund, meine Freundin. Und vielleicht werde ich im nächsten Leben als Tochter oder Sohn meines jetzigen Kindes wiedergeboren.

7. Ich weiss, dass ich meinen Partner nicht zufällig ausgesucht habe, dass ich ihn schon aus früheren Leben kenne und wir uns im Zwischenleben dafür entschlossen haben, auf Erden wieder zusammen von und miteinander zu lernen. Denn jede Partnerschaft ist eine Lerngemeinschaft in der Schule des Lebens. Und die Chance zum Lernen will ich, solange sie besteht, nach besten Kräften nutzen.

8. Ich akzeptiere meine Eltern so, wie sie sind. Denn ich habe sie mir vor meiner Inkarnation aus freier Entscheidung ausgesucht. Sie geben mir genau die Voraussetzungen für das Leben, die ich zur Erlernung meiner mir spezifischen Aufgaben benötige.

9. Ich erkenne die mir im Leben begegnenden Personen, Ereignisse und Schicksalsschläge als wichtige Hilfen an, damit ich genau durch sie oder aus ihnen das lerne, was ich zu lernen habe. Ich entwickle dabei auch keinen Neid auf andere, dass sie eventuell mit ihren Lernmitteln etwas ganz anderes zu lernen haben. Darum trage ich meine mich treffenden Schicksalsschläge mit Fassung und sehe sie vielmehr als Chancen des Lernendürfens an. Ich beklage mich nicht über sie, sondern frage mich, was ich daraus für mich lernen soll bzw. darf.

10. Die Erde ist somit eine Schule des Lernens. Wir lernen mit jeder Inkarnation, verständnisvoller, toleranter und vor allem liebevoller zu werden. Sind wir einmal nach vielen Inkarnationen ganz Liebe geworden, dann dürfen wir diese Erdenschule verlassen, denn wir haben unser Abitur bestanden und dürfen auf höhere Universitäten gehen, wo uns höhere Weisheiten und höhere Liebe vermittelt wird.

11. Ich weiss, dass ich, wo immer ich gegen die Liebe verstosse, selbst einmal derjenige zu sein habe, gegen den liebelos verstossen wird. Nur dadurch lerne ich, liebevoll mit meinen Gedanken, Worten und Taten umzugehen. Alles, was ich anderen zum Schaden tue, wird mir selbst einst zum Schaden werden. Das Karmagesetz, das diesen Lernprozess steuert, ist immer gerecht. Es gibt für mich keine Ungerechtigkeiten. Deshalb weise ich auch keinem anderen Menschen oder keiner anderen Situation eine Schuld zu, denn ich frage mich, was habe ich durch eine Benachteiligung zu lernen oder aus früheren Leben noch auszugleichen habe, denn nichts geschieht zufällig.

12. Ich weiss, dass alles im Leben einen Sinn hat. Es gibt keinen Un-Sinn. Alles hat für mich, was mir begegnet, eine Bedeutung. Darum werde ich versuchen, den Sinn hinter den Dingen und Ereignissen zu erkennen.

13. Ich weiss, dass es allein an mir liegt, wie schnell oder wie langsam ich mich spirituell entwickle. Ich trage allein dafür die Verantwortung, was mir im Leben an Gutem oder Widerlichem widerfährt, denn beides sind die Früchte meiner in früheren Leben gehegten Gedanken, gesprochenen Worte oder ausgeführten Taten. Um ein nächstes Erdenleben in Freude und Liebe zu führen, werde ich das jetzige Leben nutzen, um viel Freude andern zu bereiten und viel Liebe anderen zukommen zu lasen. Ich allein bin der Schmied meines Glückes. Ich schiebe keinem anderen die Schuld zu. Denn ich bin und war und werde für alles verantwortlich sein, was mir wann auch immer begegnet.

14. Ich sehe das Leben als ein Geschenk an, mich mit jedem Erdenleben immer weiter in der Liebe und in dem Verstehen entwickeln zu dürfen. Es macht mir Freude, anderen in ihrer Entwicklung behilflich sein zu dürfen und von ihnen Hilfe anzunehmen, die meiner Entwicklung zugute kommt. Deshalb bin ich mit jedem Tag dankbar, auf Erden sein zu dürfen und mehr über die Liebe zu erfahren und zu lernen, und ich bin dankbar, immer mehr mein Bewusstsein zu öffnen für die göttlichen Gesetze und die göttliche Liebe.

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Page revision: 20-07-2007
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