Trutz Hardos Homesite Inhalt
Home
Über Trutz Hardo
Rückführungstherapie
Bücher & CDs
Kalender
Links
English
Wiedergeburt - Die Beweise

Das Buch, das unser ganzes Denken verändern wird

Im Herbst 1997 war es soweit. Der grosse Wissenschaftler Professor Dr. Ian Stevenson legt in zwei Bänden von zusammen 2268 Seiten sein Lebenswerk vor. Es trägt den Titel Reincarnation and Biology - A Contribution to the Etiology of Birthmarks and Birth Defects (zu deutsch: Reinkarnation und Biologie - ein Beitrag zur Herkunft von Geburtsmalen und angeborenen Missbildungen).

Dieses monumentale Werk ist mit Hunderten von Bildern ausgestattet. Im ersten Band schildert er vor allem die Geburtsmale, also jene Kennzeichnungen auf der Haut, die das neugeborene Kind mit auf die Welt bringt und die nicht auf Vererbung zurückgeführt werden können. Im zweiten Band geht Stevenson vor allem auf Missgestaltungen und andere Anormalitäten ein, die Kinder mit in dieses Leben bringen, ohne dass diese auf Vererbung oder pränatale (vorgeburtliche) oder perinatale (durch den Geburtsvorgang entstandene) Ursachen zurückzuführen sind. Ich werde Ihnen, vereherte Leserin und verehrter Leser, vor allem einige Beispiele aus jenem zweiten Band darstellen, dass wir im ersten Teil dieses Buches schon häufiger mit Geburtsmalen bei Kindern konfrontiert worden waren.

Als ich jenes umfangreiche Werk Ende 1997 zum ersten Mal in Händen hielt, konnte ich es nicht mehr weglegen. Dieses Buch - davon bin ich überzeugt - wird unser ganzes Denken insofern verändern, indem wir Menschen von nun ab die Reinkarnation nicht mehr als Hypothese anzusehen haben, sondern als Wahrhaftigkeit. Was das für uns alle bedeuten könnte, werde ich noch am Ende dieses Buches darlegen.

Stevenson hat dieses Buch als eine wissenschaftliche Monographie verfasst, damit es auch von der wissenschaftlichen Welt angenommen und eventuell auch studiert wird. Sie, liebe LeserInnen, werden vielleicht bedauernd sagen, dass Ihnen ja dann gar nicht dieses Werk ja dann kaum zugänglich gemacht werden könnte. Doch Stevenson hat - und das sei ihm gedankt - für den 'Normalbürger' eine verständlich geschriebene Kurzfassung herausgegeben von etwa einem Zehntel des Gesamtumfangs seiner zweibändigen Monographie. Diese hat er mit einigen wichtigen Photos ausgestattet, die Sie zumTeil auch in diesem Buch abgebildet finden werden. Diese Kurzfasssung trägt den Titel Where Reincarnation and Biology Intersect und dürfte sich in Windeseile in Amerika zu einem Bestseller entwickeln.

Wir in Deutschland haben das Glück, dass im Herbst 1998 dieses Buch auch bei uns auf den Markt gekommen ist, herausgegeben vom Aquamarin Verlag, dessen engagierter Verleger Dr. Peter Michel mir schon vor Jahren von dem gigantischen Vorhaben Stevensons erzählte. Jeder deutsche, der sich für die Reinkarnation interessiert oder sich darüber kundig machen möchte, wird dieses Buch lesen wollen. Und jeder Kritiker, Journalist oder Geistliche, der sich zum Thema Reinkarnation äussert, muss dieses Buch zuerst gelesen haben, um noch mitreden zu können und dabei glaubhaft zu wirken.

Bei seinen ursprünglichen Untersuchungen mit Kindern, die sich an frühere Leben erinnerten, hatte Stevenson jene oft anhaftenden Geburtsmale, die angeblich auf die Ermordung oder den erlittenen Tod des sich an ein früheres Leben erinnernden Kindes zurückzuführen waren, zwar mit Interesse zur Kenntnis genommen, noch nicht wissend, dass eine ausführliche Studie darüber, wie sie jetzt in dem grossen Kompendium vorliegt, einmal den endgültigen Beweis für die Reinkarnation ergeben würde.

Anders als die Berichte der Kinder über ihr früheres Leben samt den als richtig sich herausstellenden Fakten - Sie erinnern sich sicherlich noch an den Fall Shanti Devi - sind die vorgelegten Untersuchungen über Geburtsmale und angeborene Missgestaltungen zur Beweisführung der Reinkarnation auch deshalb so wichtig, weil diese einen objektiven und anschaulichen Beweis liefern, der den oft lückenhaften Erinnerungen der befragten Kinder und der Erwachsenen überlegen ist.

In vielen der Fälle liegen auch noch medizinische Dokumente, die meist nach dem Tode des Betreffenden angefertigt worden waren, zur weiteren Beweisermittlung vor. Und Professor Stevenson fügt hinzu, dass in den von ihm untersuchten und 'geschlossenen' (bewiesenen) Fällen, in denen solche Geburtsmale und Missgestaltungen vorzufinden waren, wohl keine andere Erklärung angebracht sei als diejenige der Reinkarnation. Denn angeborene Missgestaltungen, die auf genetische Faktoren, auf Vireninfektion oder chemische Verursachungen (wir denken dabei an die durch Contergan und Alkohol geschädigten Kinder) zurückzuführen sind, kommen nur für  30 bis 60 % dieser Missgestaltungen auf. Von diesen nachweislichen Ursachen abgesehen, weiss die Medizin für die übrigen 40 bis 70% der Fälle von angeborenen Körperschäden keine andere Erklärung als die des Zufalls. Doch Stevenson ist es jetzt gelungen, für letztere eine Erklärung zu geben, also aufzuzeigen, warum eine Person mit diesen Missbildungen geboren wurde und weshalb sich diese genau an den betreffenden Stellen befinden und nicht an irgendwelchen anderen Stellen des Körpers.

Die Geburtsmale und angeborenen Missbildungen, die nicht auf medizinisch erklärbare Ursachen zurückzuführen sind und für welche nach Stevenson als Ursache die Reinkarnation, das heisst meist Todesverursachungen in dem vorausgegangenen Erdenleben, in Frage kommen, haben in den meisten Fällen ein bis fünf gemeinsame Nenner.

Erstens - und dies ist der seltenste von diesen - kann es sein, dass jemand, der an die Reinkarnation glaubt, einem Ehepaar oder einem der beiden Partner gegenüber den Wunsch geäussert hat, bei ihm wiedergeboren zu werden, weil er überzeugt ist, dass er dort als Kind in guten Händen wäre. Solcherlei vorausgehende Wunschäusserungen kommen oft bei den Tlingit-Indianern Alaskas und bei den Tibetern vor.

Viel häufiger sind dagegen ankündigende Träume. Ein Verstorbener erscheint einer schwangeren oder noch nicht schwangeren Frau und kündigt ihr an, als ihr Sohn oder ihre Tochter wiedergeboren zu werden. Auch können solche Träume bei Verwandten oder Bekannten vorkommen, die der Betreffenden dann diesen Traum weitergeben. Diese ankündigenden Träume fand Stevenson besonders häufig in Burma und bei den Indianern in Alaska vor.

Drittens suchen die Eltern oder Kundigen bei diesen Völkern gleich nach der Geburt eines Kindes dessen Körper nach Erkennungsmalen ab, um herauszufinden, ob jemand von denen, die sie kennen, bei ihnen wiedergeboren worden ist. Diese Suche nach Erkennungsmalen kommt bei vielen Völkern vor, die an die Reinkarnation glauben, vor allem bei den Tlingit-Indianern und bei den Igbos Nigerias. Ich weiss, dass verschiedene Stämme Westafrikas an dem Körper eines soeben Verstorbenen Einkerbungen vornehmen, um ihn daran zu identifizieren, sobald er wiedergeboren ist.

Wohl der häufigste gemeinsame Nenner für eine wahrscheinliche Wiedergeburt ist derjenige, wenn Kinder sich an frühere Leben zurückerinnern und meist mit dem zweiten bis vierten Lebensjahr darüber zu sprechen beginnen. Solche Kindererinnerungen an frühere Leben versiegen allmählich ab dem fünften bis achten Lebensjahr, jedoch können auch Ausnahmen vorkommen, so dass Kinder sich auch weiterhin an ihre früheren Leben erinnern, jedoch aus verschiedenen Gründen nicht mehr darüber sprechen.

Die meisten Kinder, die sich an ihr vorausgegangenes Leben erinnern, sprechen mit Intensität und Gefühl über ihre frühere Identität. Sie können oft selbst nicht unterscheiden, was für sie eigentlich die reale Welt ist. Sie leben oft in einer Doppelwelt, manchmal überwiegt die eine oder die andere. Sie sprechen von ihrem anderen Leben deshalb meist in der Gegenwartsform, also "Ich habe einen Ehemann und zwei Kinder und wohne in Jaipur" und dergleichen. Fast alle können über die Vorgänge berichten, die zu ihrem Tode geführt haben. (Wir erinnern uns, dass auf diese Weise schon ihre früheren Mörder überführt worden sind.)

Kinder pflegen dann oft von ihren früheren Eltern als von ihren 'richtigen Eltern' zu sprechen und drücken meist den Wunsch aus, zu ihnen zurückzukehren. Wenn in solchen Fällen die frühere Familie wieder aufgefunden worden ist und man nun Einzelheiten über die frühere verstorbene Person erfährt, stellt sich dann auch meist die Begründung für den fünften gemeinsamen Nenner heraus. Dieser ist das auffällige oder ungewöhnliche Verhalten des Kindes. Denn wird zum Beispiel ein indisches Kind, das vormals in einer höheren Kaste lebte, in einer niedrigeren Kaste wiedergeboren, wird es sich in der neuen Familie unwohl fühlen, mag sich zum Beispiel bedienen oder hofieren lassen wollen oder sich weigern, billige Kleider zu tragen und dergleichen mehr. Für diese ungewöhnlichen Verhaltensweisen gibt Stevenson einige Beispiele.

In fünfunddreissig Prozent der von ihm recherchierten Fälle haben Kinder, die vormals eines unnatürlichen Todes gestorben waren, eine Phobie entwickelt. Waren sie ertrunken, haben sie eine Phobie vor Gewässern, in denen sie nicht mehr stehen können. Sind sie vormals erschossen worden, haben sie einen Horror vor Pistolen und  dergleichen wie auch eventuell vor lautem Geknall. Sind sie bei einem Verkehrsunfall umgekommen, dann entwickeln sie eine Phobie gegen Fahrten im Auto, Bus oder Lastwagen.

Solcherlei Gründe von Phobien sind in meinen Rückführungstherapien oft aufgedeckt und dann auch meist sofort beseitigt worden. Nach meiner Erfahrung kommt es auch oft vor, dass solche Phobien erst dann zum erstenmal oder verstärkt auftreten, wenn die betreffende Person genau das Lebensalter erreicht hat, in welchem in dem früheren Leben eben jene Verursachung - also zum Beispiel das Ertrinken - stattgefunden hat.

Wie wir sehen, gibt es noch sehr viel Arbeit in der Erforschung der eigentlichen Ursachen für heutige Nachwirkungen. Wir befinden uns damit erst ganz am Anfang! In hundert Jahren werden über diese Dinge viele Tausend Fachbücher geschrieben worden sein, die uns genaue Darstellungen darüber geben, unter welchen Bedingungen in Verbindung mit früheren Leben im heutigen Leben eine Phobie in welchem Alter, in welcher Intensität und unter welchen Voraussetzungen auftritt.

Als ein anderes von ihm oft beobachtetes ungewöhnliches Verhalten nennt Stevenson die philias. Kinder drücken oftmals den Wunsch nach anderem Essen oder anderer Kleidung aus. Hatten jene Kinder in früheren Leben eine Sucht nach Alkohol, Tabak oder gar Drogen entwickelt, so können sie schon im Kindesalter ein Verlangen nach diesen äussern oder entwickeln.

Dies stellt uns vor die Frage, ob viele der heute Süchtigen nicht schon in einem früheren Leben süchtig waren und ihre Sucht in diesem Leben nur weiterführen. Eine Rückführungstherapie könnte sicherlich oft Aufschluss verschaffen und auch helfen.

Viele sich zurückerinnernde Kinder weisen Befähigungen oder Talente auf, die sie in ihrem früheren Leben besessen hatten. Oft kommen bei Kindern, die im vorausgegangenen Leben zum anderen Geschlecht gehört hatten, Schwierigkeiten vor, sich an das neue Geschlecht anzupassen. Diese Schwierigkeiten beim Geschlechtswechsel können auch zu einer Homosexualität führen. Kinder, die vormals Mädchen waren und jetzt Jungen sind, mögen sich als Mädchen kleiden wollen oder spielen lieber mit Mädchen als mit Jungen.

All diese menschlichen Besonderheiten waren der bisherigen Psychiatrie ein Rätsel, war doch den Eltern diesmal nichts 'in die Schuhe zu schieben' bezüglich der Frage, warum sich ihre Kinder gerade so und nicht anders verhielten. Endlich bringt die Reinkarnationsforschung Licht in dieses Gebiet. Die bisherige Medizin führte solche Eigenheiten auf ein Zuviel oder Zuwenig an Hormonen zurück. Nun wird sie umzudenken haben.

Kinder, die im vorausgegangenen Leben als Erwachsene gestorben waren und sich an ihr früheres Leben zurückerinnern können, benehmen sich in vieler Hinsicht wie Erwachsene. In den Spielen mit Geschwistern oder FreundInnen übernehmen sie automatisch die Rollen der Erwachsenen. Schwierigkeiten ergeben sich oft, wenn das Kind bei der früheren Tochter wiedergeboren wird, denn dann wird sich das Kind eventuell nichts von der eigenen früheren Tochter sagen lassen wollen. Sicherlich ist dieser Zustand auch allgemein auf viele Kinder übertragbar, unabhängig davon, ob sie sich nun an frühere Leben erinnern können oder nicht.

Wie Sie, liebe Leser und liebe Leserinnen, erahnen können, werden durch die Reinkarnationsforschung Antworten auf Fragen möglich gemacht, die für die ganze Menschheit von ungeheuerer Bedeutung sind. Denn viele Fragen, die bisher im Dunkeln lagen, werden nun auch von der Wissenschaft, vertreten durch Stevenson, auf einmal aufgedeckt. Der Reinkarnationstherapie waren diese Zusammenhänge schon längst aufgefallen, und auch von Seiten der sich mit dieser befassenden Psychiater wurde schon darauf hingewiesen. Aber dass jetzt auch von wissenschaftlicher Seite - und Stevenson ist ein akribischer Wissenschaftler par excellence - darauf hingewiesen wird, ist eine sensationelle Neuigkeit. Wenn bei jenen Erinnerungen von Kindern an frühere Leben und dem Auffinden ihrer früheren Familie normale Erklärungen wie Kryptomnesie, Gedankenübertragung, Besessenheit oder von der Mutter empfangene Eindrücke ausgeschlossen sind, dann sieht Stevenson die Reinkarnation als die sich für diese Fälle am ehesten anbietende Erklärungsmöglichkeit.

voriger Auszug | Inhalt | Nächster Auszug

Home | Über Trutz Hardo | Rückführungstherapie
Bücher & CDs | Kalender | Links | Kontakt

Internet Explorer-Benutzer: hier klicken, um diese Site zu den "Favoriten" hinzuzufügen.

Page revision: 20-07-2007
Copyright © 2007
Tom Hockemeyer. Alle Rechte vorbehalten
Probleme mit dieser Site? Bitte schreiben Sie an den
Webmaster.