| Die Lehre der Wiedergeburt ist der Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit. Friedrich Nietzsche Verehrte Leserinnen und Leser, vor Ihnen liegt oder vielmehr in Ihren Händen befindet sich ein Buch, das den Mut hat, Ihnen zu versichern, das Sie nach dem Lesen seines Inhaltes ein anderer sein werden, als der Sie jetzt sind, zumindest was ihr bisheriges Weltbild betrifft. Denn nichts Geringeres ist am Ende des zweiten Jahrtausends nach Christi Geburt geschehen, als dass die Reinkarnation endlich bewiesen worden ist. Der berühmte Mediziner Professor Ian Stevenson hat mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen, dass die Reinkarnation als Faktum anzusehen ist. Ich habe nun die Absicht, in diesem Buch Ihnen eine ganze Anzahl von Fällen vorzustellen, die die Reinkarnation beweisen, seien diese Beweise durch Kinder erbracht oder durch Erwachsene, die sich an ihre früheren Leben erinnern und deren Erinnerungen sich als richtig darstellten, oder seien solche Beweise durch Rückführungen erschlossen worden. Im vierten Teil des vorliegenden Werkes komme ich dann auf die unwiderruflichen Beweise zu sprechen, die seit 1997 mit dem Erscheinen von Professor Dr. med. Stevensons umfangreichem Buch Reincarnation and Biology - a Contribution to the Etiology of Birthmarks and Birth Defects vorliegen. Dieses Buch werde ich dann mit einigen Überlegungen dazu abschliessen, was sich für den einzelnen und für die Gesellschaft als Konsequenz ergibt, wenn die Reinkarnation nun allgemein ihren Siegeszug durch unser Denken unternimmt. Von Jahr zu Jahr nimmt das Interesse an Reinkarnation zu. Die jeweils neuesten demoskopischen Rundfragen ergeben immer wieder eine steigende Bekundungsquote für die Reinkarnation. Die Wirkung, die Professor Stevensons Buch samt seiner Kurzfassung Where Reincarnation and Biology Intersect (erschienen in Deutschland im Herbst 1998 im Aquamarin Verlag unter dem Titel Reinkarnationsbeweise) erzielen dürfte, wird diese Quote um ein Beträchtliches spontan nach oben schnellen lassen. Denn von nun an können wir mit Gewissheit sagen, dass es die Reinkarnation tatsächlich gibt, woran auch schon Jesus sowie die gesamte frühe Christenheit glaubte. Doch heute brauchen wir nicht mehr zu 'glauben', denn wissenschaftlich ist die Reinkarnation nun bewiesen in gleicher Weise, wie das Gravitationsgesetz als gültig bewiesen worden ist. Wir dürfen nun 'wissen', dass es wiederholte Erdenleben gibt und dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, sicherlich ebenfalls schon oft auf Erden waren. Was von Millionen Menschen bisher geglaubt wurde, ist jetzt als richtig bewiesen worden. Die Ahnungen beziehungsweise das innere Wissen haben sich nun als zutreffend bestätigt. Man wird nun nicht mehr wegen dieses 'Glaubens' belächelt, sondern eher darüber befragt werden, wieso man das schon immer geglaubt hätte und wie man sich die Reinkarnation im einzelnen vorstelle. Bisher haben die Menschen vorgesagt bekommen, was sie zu glauben haben. Man durfte sogar meist noch nicht einmal an dem - oft schon jahrhunderte- oder gar jahrtausendealten Glaubensgut - im leisesten rütteln. Schliesslich hatten ja schon unsere Vorfahren an diese Dinge geglaubt - ihr Glaube musste sich demnach bewahrheitet haben, denn so viele Generationen können sich doch unmöglich irren! So haben wir von Generation zu Generation wiedergekäut, was andere schon im Munde führten. Durch Rückführungen und die Rückführungstherapie gelangen wir jedoch zu unseren eigenen inneren Quellen, die oft etwas ganz anderes offenbaren, als was traditionelle Glaubenssysteme uns suggerieren wollen. Unser neues Bewusstsein gründet sich auf das, was aus den inneren, ewig frischen Quellen fliesst. Die uns aus abgestandenem Gewässer dargereichten Trunke wollen nicht mehr munden. Früher hatten wir uns bei unseren Glaubensvorstellungen von dem leiten lassen, was man uns eintrichterte. Wir nahmen die Dinge des Glaubens von aussen auf und versuchten, sie zu verinnerlichen, was entweder gut oder weniger gut gelang. Dieses war eine horizontale Vermittlung von Glaubensvorstellungen. Nun haben viele Millionen Suchender entdeckt, dass in jedem Menschen die ewigen Wahrheiten im Inneren zu finden sind. Wir suchen nicht mehr in der Breite nach Wahrheit, sondern zuerst in der Tiefe. Wir gelangen somit zu einer vertikalen Vermittlung von Wahrheit. In unserem Inneren ist ein grosser Wahrheitsschatz verborgen, den nun in einem neuen Zeitalter jeder für sich erschliessen kann. Wir laufen nicht mehr wie Hammel einer Glaubensherde hinterher, sondern gehen in die eigene Tiefe und sind nun selbst verantwortlich für das, was wir glauben. Einer dieser inneren Schätze, die Wissende und Weise zu allen Zeiten in sich entdeckt haben, ist die Reinkarnation. Diese wurde von den grossen Religionen, die sich über das Abend- und Morgenland ausbreiteten, verworfen. Denn gemäss dem Glauben an die Reinkarnation ist jeder auf dem Weg durch die vielen Erdenleben selbst für seine spirituelle Weiterentwicklung, sprich Seelenheil, verantwortlich. Demzufolge wären übergeordnete Glaubensinstitutionen überflüssig. Damit wären letztere ihrer Macht über die Menschen beraubt. Aus diesem Grunde ist es nur allzu verständlich, warum zum Beispiel die christliche Kirche die Katharer des dreizehnten Jahrhunderts in einem grausamen Kreuzzug vollständig vernichtete - diese glaubten an die Reinkarnation und sagten sich demgemäss vom Papsttum los. Viele Theologen sehen mit Bedauern, wie ihre Gläubigen vom Bummelzug des Kirchenglaubens abspringen und überwechseln in den Intercityexpress eines neuen Zeitalters, in welchem die Reinkarnation zur Ausstattung gehört. Darum plädieren diese für eine Modernisierung des Kirchenzuges und dessen Ausstattung mit zeitgemässen Einrichtungen, also auch der Reinkarnation. Doch vielleicht bedarf dieser Zug auch noch einer schnelleren Zugmaschine, um mit den anderen Zügen mithalten zu können. In Brasilien glauben etwa achtzig Prozent der katholischen Bevölkerung an die Reinkarnation. Für sie bedeutet ihr Glaube an die Reinkarnation keinen Bruch mit dem Kirchenglauben. So sind denn dort die Kirchenoberen weise genug, den Glauben an die Reinkarnation nicht zu verbieten, dass sie ansonsten leere Kirchen haben würden, sondern ersuchen vielmehr den Papst, die Reinkarnation anzuerkennen. Dieser hält ihnen jedoch entgegen, dass er in dieser Angelegenheit nichts zu unternehmen vermöge, dass sich noch über die Hälfte seiner Kardinäle gegen eine Anerkennung der Reinkarnation sträube. Warum setzt er nicht seine Wunderwaffe, die dassheisst "Ex Cathedra", ein, und verordnet den Glauben an die Reinkarnation, ähnlich wie er schon in der Urchristenheit bestanden hatte, nur um die neuesten Reinkarnationserkenntnisse bereichert? Oder soll die Christenheit warten, bis die betagten Kardinäle das Zeitliche gesegnet haben und neue Kardinäle ihren Hut aufgesetzt haben? So in etwa denken viele moderne Theologen, die sich schon einmal in jenem oben beschriebenen Intercityexpress umgesehen haben und die auch hin und wieder in meinen Rückführungsseminaren anzutreffen sind. Wer bisher nicht an die Reinkarnation geglaubt hat und weiterhin bei seiner Ablehnung bleiben will, den warne ich, dieses Buch zu lesen. Wenn Sie es trotzdem lesen wollen, dann machen Sie sich darauf gefasst, dass sich einiges in Ihrem Weltbild drastisch ändern dürfte. Also darum nochmals die Warnung: Machen Sie dieses Buch sogleich wieder zu, sonst könnten Sie ein anderer werden, als Sie bisher waren. Sie könnten z. B. mit Ihrem Kirchenglauben in Konflikt kommen. Das wollen Sie doch sicherlich nicht? Sie könnten jedoch auch, wenn Sie eher dem wissenschaftlich ausgerichteten Denken angehören, mit dessen Weltbild in Widerspruch geraten. Auch das wollen Sie doch sicher nicht? Sie wollen doch gewiss auch nicht so ehrwürdige Übergötter wie Marx, Freud oder Heidegger zum 'alten' Eisen zählen wollen? Dieses Buch könnte für Sie geistiges Dynamit sein. Also: schnellstens weg damit! Denn hierin wird der nun nicht mehr wegzudisputierende Beweis geliefert, dass wir Menschen viele Leben haben, dass unser heutiges Leben nur eine Fortsetzung einer ganzen Kette früherer Leben ist. Ist dieser Gedanke erst einmal ganz akzeptiert - und es besteht für mich kein Zweifel daran, dass es so kommen wird, denn eine Wahrheit setzt sich letzten Endes immer durch -, dann wird sich unser Denken von der Welt und von uns selbst von Grund auf revolutionieren.
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